NachDenkstatt

Verpackungsvermeidung

Welche Alternativen gibt es zur derzeitig existierenden Verpackungskultur?

So wenig wie möglich, so viel wie nötig – Verpackungen nachhaltig optimieren

 

Kontext

“There is no waste in nature. Waste is a human invention.” (in.gredients – Neighborhood Grocer)

Plastikinseln im Meer, immer knapper werdende Ressourcen und die steigende Belastung unseres Lebensraumes machen eine nachhaltige Optimierung der heutigen Verpackungskultur unabdingbar. Trotz wachsenden Bewusstseins in der Gesellschaft sind die Abfallmengen in Industrie, Handel und privaten Haushalten nach wie vor ernom. Allein in Deutschland beträgt das jährliche Abfallaufkommen eine halbe Tonne pro Kopf.
 

Workshop-Beschreibung

Da besonders die Lebensmittelindustrie einen hohen Verbrauch an Einwegverpackungen im gesamten Lebenszyklus aufweist, liegt hier der Fokus unseres Workshops. Um der Komplexität der Zusammenhänge Rechnung zu tragen, soll zunächst mit Unterstützung unserer Praxispartner/innen eine gemeinsame Wissensbasis zur Lebensmittelverpackung geschaffen werden. Entlang des Verpackungslebenszyklus – angefangen bei der Herstellung über die Verwendung bis zur Verwertung – werden gesetzliche Rahmenbedingungen, ökonomische Beweggründe sowie resultierende Umweltauswirkungen unter Einbeziehung der Konsequenzen für Konsum und Produktion beleuchtet.

Davon ausgehend sollen im Anschluss die ökologischen, sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen einer Verpackungsreduzierung gemeinsam erarbeitet, die Möglichkeit einer verpackungsreduzierten Konsumkultur diskutiert und alternative (Un-)Verpackungsoptionen aufgezeigt werden.

Das Ziel des prozessorientierten Workshops liegt zum einen darin, das Bewusstsein hinsichtlich der bestehenden Verpackungsproblematik zu wecken bzw. zu schärfen, zum anderen praxistaugliche Lösungsvorschläge zu entwickeln, die sowohl individuelles Konsumverhalten hinterfragen als auch mögliche Alternativen darstellen.

 

Workshop-Praxispartner/innen

– Eva Brandt, Projektmanagement und Kommunikation unverpackt-einkaufen
– Marie Delaperrière, Gründerin unverpackt Kiel
– Hermann Heldberg, Geschäftsführer Naturkost Elkershausen
– Joachim Janz, Innovia Films
– Doro Schreier, Gründerin netzfrauen.org
– Evelin Thier, LAVES

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Workshop-Organisator/innen:

– Hanna Ehlert (M.A. Sustainability Economics and Management)
– Dorothea Jäger (M.A. Sustainability Economics and Management)
– Nies Reininghaus (Physik-Doktorand Next Energy)
– Sabine Vogelsang (M.A. Sustainability Economics and Management)
– Martina Volkert (M.Sc. Landschaftsökologie)