NachDenkstatt

Wo ist das Buffet?

So eine Konferenz kostet Energie und Kraft. Umso wichtiger ist dann die Verpflegung, die uns mit neuer Power ausstatten soll. Was hierfür so alles geplant werden muss, sehen wir in einem Erfahrungsbericht von Christopher aus dem Verpflegungs-Team, den er Mitte Oktober geschrieben hat.

verpflegung-blog

Das Café & der Lunch

In unserer Verpflegungsabteilung sind gerade alle schwer beschäftigt. Da werden Listen angelegt, Abläufe geplant und ganz professionelle Fachgespräche geführt: „Sag mal, wieviel Gurke isst man denn so auf einmal?“

Wir sind, wie man schon erraten kann, dafür zuständig, dass unsere TeilnehmerInnen, ExpertenInnen, die Workshop-Teams und die vielen HelferInnen, die man für das Wochenende benötigt, nicht hungern oder mit einem Trekkingrucksack voll Studentenfutter und ihrer eigenen Kaffeemaschine anrücken müssen.

So viel Essen

Da wir insgesamt mit 100 Personen rechnen, kommen schnell – zumindest für uns – surreale Mengen und Beschaffungsüberlegungen auf. Um die 700 Portionen Obst aufzuessen, die wir vorgesehen haben, würde ich wohl ein ganzes Jahr benötigen. Dazu kommt natürlich die Überlegung, dass wir lieber keine Mangos aus Indien einfliegen lassen wollen. Unser Konzept für die NachDenkstatt soll auch in diesem Bereich nachhaltig sein, deswegen beziehen wir so viel Bio-Fair-Regional-Pflanzlich wie möglich.

Was so los ist

Die Organisation des Dinners ist beispielsweise fast abgeschlossen, wir werden erneut von einem Oldenburger Biorestaurant beliefert, das bereits im letzten Jahr ein richtig gutes Menü auf die Beine gestellt hat. Es wird nicht verraten, was es gibt, aber ich sag mal so: Lohnt sich schon! Ansonsten geben wir uns gerade besondere Mühe, für abwechslungsreiche und gesunde Snacks zu sorgen und mit der Erstellung der längsten Einkaufliste, die meinem Empfinden nach je ein Mensch angefertigt haben kann. Probleme gibt es natürlich auch. So ist die Finanzierung der Lebensmittel durchaus ein Problem, da die meisten Projektmittel zweckgebunden und nicht für Nahrungsmittel ausgegeben werden dürfen. Da wir nur einen niedrigen Konferenzbeitrag verlangen, um allen TeilnehmerInnen zu ermöglichen, bei uns mitzumachen, ist die Sponsorensuche auch Teil unseres Jobs. Teilweise bestehen bereits Kontakte aus dem Vorjahr oder aus anderen Projekten und glücklicherweise sind immer wieder Oldenburger Organisationen bereit, uns bei unserem Projekt zu unterstützen. Wer als SponsorIn mitgewirkt hat, könnt ihr hier sehen!

Drinks and more

Nicht nur Essen ist essentiell, sondern auch die Versorgung mit Getränken während der Workshops wie auch für die Abendveranstaltungen. Meine spezielle Odyssee auf Konferenzen ist ja immer der Kaffee. Meist bekommt man ihn in viel zu kleinen Tassen, schüttet beim Transport die Hälfte irgendwo hin und dann ist er auch noch … sagen wir mal ehrlich: ‚So lala‘. Testet bei der NachDenkstatt selbst einmal aus, ob wir auch dafür eine clevere Lösung gefunden haben!